Erbschaftssteuer

Die Regierung der Balearen hat ein altes Wahlversprechen wahr gemacht: Die Erbschaftssteuer wurde je nach Verwandschaftsgrad bis auf 1% abgesenkt.

Die Zuständigkeit der Balearenregierung beschränkt sich allerdings nur auf solche Fälle, bei denen der Erblasser seinen ersten Wohnsitz auf den Balearen hatte.

Sogenannte Nicht-Residenten müssen ihre Erbschaftssteuer nach wie vor beim zentralen Finanzamt in Madrid entrichten und dort gelten nach wie vor die zum Teil sehr hohen Steuersätze. Es ist daher sehr anzuraten, genau durchzurechnen, ob es nicht sinnvoll ist, sich auf den Balearen als Resident anzumelden.

Allerdings Vorsicht: Wer hier Resident ist, also seinen ersten Wohnsitz auf den Balearen hat, der muss hier sein Welteinkommen versteuern.

Huevos Rotos

Schreckliches hört man aus Brüssel: In naher Zukunft darf in der EU kein Restaurant mehr ein Ei verkaufen, das nicht mindestens auf 65º aufgeheizt worden, sprich hart ist.

Salmonellen und anderes Gewürm soll daran schuld sein. Nun hat man uns schon die genuine „all i oli“ vermiest, jetzt geht es mit den Eiern weiter. Wer also noch einmal „huevos rotos“ essen will, der spute sich.

Die besten gibt es auf Mallorca im Restaurant Pretoria in Son Rapinya, dem Stadtteil vor Son Vida.

Es ist das letzte Restaurant rechts vor dem Ortsausgang in Richtung Son Vida, grüssen Sie den Koch, er heisst Toni.

Kathaster

Es gibt unterdessen in Spanien einen für Jedermann freien Zugriff auf die Kathasterdaten. http://ovc.catastro.minhac.es eingeben.

Dann benötigt man noch die Kathasterreferenz, sie steht auf der Quittung über die bezahlte Grundsteuer, und schon findet man sowohl Kartenmaterial als auch die vom Amt aufgenommenen Daten vom „Häusl im Süden“.

Hier sollte man einmal die vom Kathasteramt festgestellten Quadratmeter des Hauses mit dem vergleichen, was in der „Escritura“ steht.

Ergeben sich Diskrepanzen ist anzuraten, diese möglichst rasch dem anzupassen, was der Kathaster sagt, sonst kann es bei einem geplanten Verkauf Ärger geben.