Verkaufen

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Wenn nichtresidente Ausländer eine Immobilie verkaufen, muss der Käufer 3% des in der Escritura angegeben Kaufpreises einbehalten und innerhalb von 30 Werktagen nach der Beurkundung des Verkaufes beim spanischen Fiskus (Hacienda Pública) abgeben. Dazu brauchen Verkäufer wie Käufer je eine spanische Steuernummer (siehe unter Steuern).

Bei dem 3% Einbehalt handelt es sich um eine Vorsteuer auf den Gewinn, der mit 18% versteuert wird. Wenn die Vorsteuer diese Steuerschuld nicht abdeckt, muss nachversteuert werden. War die Steuerschuld geringer als der Einbehalt, wird die Differenz auf Antrag rückerstattet.

Heute muss der beim Immobilienverkauf erzielte Gewinn immer versteuert werden, wobei die jährliche Amortisation 2% beträgt. Bei der Gewinnermittlung können gemachte Investitionen als gewinnmindernd angegeben werden, allerdings nur dann, wenn sie mit offiziellen Rechnungen belegt werden können.

Beim beklagenswerten Hang nicht residenter Ausländer, bauliche Verbesserungen und Erweiterungen bei der Firma „Samstag & Schwarz“ ausführen zu lassen, fällt diese Möglichkeit allerdings in der Regel aus.

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